An dieser Stelle finden Sie Neues rund um den Computer oder um unser Unternehmen. Wir bemühen uns, für jeden etwas Interessantes zu finden.
Sicherheits-Update für IE wirkungslos
(Grafik: T-Online)
Neuer Ärger für Microsoft: Das im August zum Download bereitgestellte Sicherheits-Update (Secure-Patch) für den Internet Explorer (IE) ist nach Meinung von US-Sicherheitsexperten wirkungslos. Auch bei installiertem Patch könnten Angreifer beliebigen Programmcode auf das System des Nutzers laden und ausführen - bis hin zum Löschen von Dateien, heißt es in einem Beitrag auf der renommierten Sicherheits-Mailingliste "Full-Disclosure". Eine ähnliche Schwachstelle wurde bereits von verschiedenen Viren wie Nimda, Badtrans und Klez ausgenutzt.
Im Zweifelsfall auf Nummer sicher gehen
Vor dem Nutzen von Internet-Angeboten, deren Seriosität nicht klar ist, sollten die User zur Sicherheit die "Active-Scripting"-Funktion in den Einstellungen des IE ausschalten. Diese Sprache erweitert die Programmierung von Webseiten um höchst komplexe Funktionen, die der Browser ausführt und darstellt. Deshalb sind beim Surfen möglicherweise Teile von Websites nicht mehr nutzbar, auch könnte sich die Darstellung der Seiten verändern. So lassen sich bei t-online.de beispielsweise Fotoshows nicht mehr aufrufen. Für die Nutzung sicherer und seriöser Sites sollte Active Scripting daher auf jeden Fall wieder aktiv sein.
Profi-Digicams werden bezahlbar
Die wichtigsten Digicam-Neuheiten der IFA finden Sie bei uns auf einen Blick, darunter eine digitale Spiegelreflex mit sechs Megapixel für rund 1000 Euro.
Digitale Spiegelreflexkameras liegen im Trend
Der technische Wettlauf um die höchste Auflösung steht nicht mehr im Mittelpunkt. Inzwischen sind fünf Megapixel an der Tagesordnung, das bedeutet hochwertige DIN-A3-Ausdrucke. Jetzt geht es darum, die Systeme möglichst komfortabel zu machen. Viele Digitalkameras bieten inzwischen die technische Ausstattung einer hochwertigen Spiegelreflexkamera.
Digitalkamera als Motor der Fotobranche
Spätestens 2004 wird das Jahr des digitalen Bildes. Das Branchenwachstum wird im Wesentlichen von Digitalkameras getragen, meint die Fachwelt. Man erwartet, dass allein in diesem Jahr rund 4,5 Millionen Digitalkameras verkauft werden. Wie stark die Branche auf das Wachstum durch die elektronische Bilderwelt setzt, dokumentieren die Absatzzahlen: Rund 1,25 Milliarden Euro investierten die Verbraucher 2002 in neue Kameras - fast drei Viertel der Summe entfallen auf digitale Apparate.
Neuer Windows-Wurm
Computerwurm (Bild:Symantec)
Die Sicherheitsexperten des Anti-Viren-Herstellers Sophos warnen vor dem neuen Windows-Wurm "Quater". Den Angaben zufolge zielt der Computerwurm darauf, die Homepage des britischen Premierministers Tony Blair lahm zu legen. Der Schädling verbreitet sich zur Zeit über eMails sowie in Chat-Räumen.
Schaden hält sich noch in Grenzen
Wurm "Quater" versteckt sich im Anhang von eMails. Wird die angehängte Datei geöffnet, beginnt "Quater" sich auf der Festplatte einzunisten. Später erfolgt dann die Anzeige einer Nachricht, in der Blair die Verschwendung von Steuergeldern vorgeworfen wird. Anschließend verschickt sich der Wurm an alle Adressen, die er in Microsoft Outlook findet. Damit soll eine starke Verbreitung erreicht werden.
Zombie-Attacke infizierter Rechner
Die infizierten Computer sollen zu einer gezielten Attacke auf die Homepage des britischen Premierministers genutzt werden: Alle befallenen Rechner rufen am elften Tag eines Monats gleichzeitig dessen Webseite auf. Durch die Last der massenhaften Anfragen soll der Server der die Webseite bereit hält in die Knie gezwungen werden.
Vorbeugen
Bisher ist das Virus noch nicht stark verbreitet. Zur Sicherheit sollten Internet-Nutzer ihre Virenschutz-Programme auf den neuesten Stand bringen und Anhänge von eMails besonders vorsichtig behandeln.
Nie wieder CDs wechseln
Mit virtuellen Laufwerken gehört das lästige Wechseln von CDs und DVDs endlich der Vergangenheit an.
Ein virtuelles Laufwerk ist im Grunde nichts anderes, als die Emulation (Nachahmung) eines realen Laufwerks. Dabei gaukelt eine Software dem Betriebssystem vor, ein echtes CD/DVD-Laufwerk zu sein. Im Windows Explorer erscheinen daher virtuelle Laufwerke mit normalen Laufwerksbuchstaben sowie -bezeichnungen und lassen sich auch wie gewohnt ansprechen.
Bevor ein virtuelles Laufwerk genutzt werden kann, sollte ein virtueller Datenträger vorhanden sein. Sofern es noch keinen gibt, muss daher zunächst eine virtuelle CD/DVD angefertigt werden. Dazu wird die Original-CD/DVD von der Software komplett eingelesen und in eine große Datei auf der Festplatte kopiert. Auf diese, als Image (Abbild) bezeichnete, Datei greift die Software später während der Emulation zu. Das Einlegen einer virtuellen CD/DVD lässt sich schnell und unkompliziert bewerkstelligen - entweder per drag-and-drop oder durch einen simplen Mausklick auf die Image-Datei.
Laufwerke im Überfluss
Je nach Kapazität und Geschwindigkeit der Festplatte lassen sich mehrere virtuelle Laufwerke gleichzeitig betreiben - die meisten Programme unterstützen sogar mehr als 20. So kann auf einem Laufwerk den Klängen einer Audio-CD gelauscht werden, während in einem anderen ein Spiel läuft.
Mehr Informationen finden Sie bei uns.